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Sicherheit, Verantwortung und Prävention: Unser Leitfaden für verantwortungsvolles Spielen

Glücksspiel ist eine Form der Unterhaltung, die seit Jahrhunderten existiert. Doch wo der Spaß aufhört und der Zwang beginnt, liegt oft ein schmaler Grat. Als Anbieter nehmen wir unsere Verantwortung sehr ernst. Wir verstehen uns nicht nur als Plattform für Unterhaltung, sondern als Partner für Ihre Sicherheit.

Dieser Leitfaden dient dazu, Sie umfassend über die Risiken des Glücksspiels aufzuklären, Ihnen Werkzeuge zur Selbstkontrolle an die Hand zu geben und Wege aufzuzeigen, falls das Spielen zum Problem wird. Wir orientieren uns dabei strikt an den gesetzlichen Vorgaben in Deutschland und den höchsten Standards des Spielerschutzes.

Unser Grundsatz: Spielen Sie nur, wenn es Ihnen Freude bereitet – und niemals, um Geld zu verdienen oder Probleme zu verdrängen.

Die Psychologie des Spielens: Warnsignale erkennen

Spielsucht entwickelt sich oft schleichend. Es ist ein Prozess, den Betroffene häufig erst spät realisieren. Umso wichtiger ist es, das eigene Verhalten regelmäßig und ehrlich zu hinterfragen. Pathologisches Spielen ist eine anerkannte Krankheit, die jeden treffen kann, unabhängig von Alter, Bildung oder Einkommen.

Achten Sie auf folgende Warnsignale. Wenn Sie sich in mehreren dieser Punkte wiedererkennen, besteht dringender Handlungsbedarf:

  1. Gedankliche Vereinnahmung: Drehen sich Ihre Gedanken im Alltag oft um das nächste Spiel, vergangene Gewinne oder die Beschaffung von Spielkapital?
  2. Toleranzentwicklung: Müssen Sie immer höhere Beträge einsetzen, um die gleiche Spannung oder Erregung zu verspüren wie früher?
  3. Verlustjagd (Chasing Losses): Versuchen Sie nach Verlusten, das verlorene Geld durch erneutes, oft riskanteres Spielen schnell wiederzugewinnen?
  4. Verheimlichung: Lügen Sie Familienmitglieder, Freunde oder Therapeuten an, um das Ausmaß Ihres Spielverhaltens zu vertuschen?
  5. Entzugserscheinungen: Reagieren Sie gereizt, unruhig oder ängstlich, wenn Sie versuchen, das Spielen einzuschränken oder aufzugeben?
  6. Fluchtmechanismus: Nutzen Sie das Glücksspiel, um negativen Gefühlen wie Hilflosigkeit, Schuld, Ängsten oder Depressionen zu entkommen?
  7. Gefährdung sozialer Bindungen: Haben Sie aufgrund des Spielens wichtige Beziehungen, Ihre Arbeit oder Bildungschancen gefährdet oder verloren?
  8. Finanzielle Abhängigkeit: Verlassen Sie sich auf andere, um finanzielle Engpässe zu überbrücken, die durch das Spielen entstanden sind?
  9. Kontrollverlust: Haben Sie bereits mehrfach erfolglos versucht, das Spielen zu kontrollieren, einzuschränken oder ganz aufzugeben?
  10. Vernachlässigung: Werden Hobbys, Pflichten im Haushalt oder die persönliche Pflege zugunsten des Spielens vernachlässigt?

Selbsttest zur Reflexion

Stellen Sie sich bitte heute ehrlich folgende Fragen:

Wichtig: Wenn Sie auch nur eine dieser Fragen mit "Ja" beantworten, empfehlen wir dringend, eine Spielpause einzulegen und professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen.

Externe Hilfe und Beratungsstellen

Es ist ein Zeichen von Stärke, sich Hilfe zu suchen. In Deutschland gibt es ein hervorragendes Netzwerk an professionellen, anonymen und kostenfreien Beratungsstellen. Diese Organisationen arbeiten unabhängig und unterliegen der Schweigepflicht.

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Die BZgA bietet umfassende Informationen und ein Beratungstelefon.

Hier finden Sie Selbsttests, ein Ausstiegsprogramm und Adressen von Beratungsstellen in Ihrer Nähe.

Landesstellen für Glücksspielsucht

Hier finden Sie spezifische Hilfe in Ihrem Bundesland sowie weiterführende Informationen für Angehörige.

Anonyme Spieler (Gamblers Anonymous)

Selbsthilfegruppen bieten den Austausch mit anderen Betroffenen, was oft ein entscheidender Schritt zur Genesung ist.

Zögern Sie nicht, diese Angebote zu nutzen. Die Berater sind geschult, urteilen nicht und hören Ihnen zu.

Das OASIS-Sperrsystem: Ihr Recht auf Selbstschutz

Ein zentraler Baustein des deutschen Spielerschutzes (gemäß GlüStV 2021) ist das OASIS-System (Onlineabfrage Spielerstatus). Dies ist eine bundesweite Sperrdatei.

Was bedeutet eine Sperre in OASIS?

Wenn Sie in OASIS gesperrt sind, ist Ihnen die Teilnahme am Glücksspiel bei allen lizenzierten Anbietern in Deutschland untersagt. Dies gilt sowohl für Online-Casinos und Sportwetten als auch für stationäre Spielhallen und Spielbanken. Es ist der effektivste Weg, sich selbst vor weiteren Verlusten zu schützen.

Wie kann ich mich sperren lassen?

Sie haben zwei Möglichkeiten:

1. Der "Panik-Button" (24-Stunden-Sperre)

Auf jeder Seite eines lizenzierten Online-Angebots finden Sie gut sichtbar einen Button für eine sofortige Kurzzeitsperre. Ein Klick sperrt Ihr Konto sofort für 24 Stunden. Dies dient der sofortigen Abkühlung ("Cooling-off").

2. Die Selbstsperre (Langzeit)

Sie können jederzeit eine unbefristete Selbstsperre beantragen. Die Mindestdauer beträgt hierbei 3 Monate (wenn nicht anders angegeben, beträgt die Standarddauer ein Jahr).

  • Das Formular hierfür finden Sie bei jedem lizenzierten Anbieter oder direkt beim Regierungspräsidium Darmstadt.
  • Webseite für Informationen und Anträge: oasis-spiel.de

Fremdsperre

Auch Dritte (z. B. Anbieter oder Angehörige) können unter strengen Voraussetzungen und Vorlage von Beweisen eine Sperre beantragen, wenn sie merken, dass ein Spieler spielsuchtgefährdet oder überschuldet ist. Der betroffene Spieler wird vor Eintragung einer Fremdsperre angehört.

Aufhebung der Sperre

Eine Sperre endet nicht automatisch. Nach Ablauf der Mindestdauer müssen Sie einen schriftlichen Antrag auf Entsperrung stellen. Dies dient Ihrem Schutz, um sicherzustellen, dass die Entscheidung zur Rückkehr bewusst getroffen wird.

Werkzeuge zur Selbstkontrolle

Prävention beginnt, bevor ein Problem entsteht. Wir stellen Ihnen technische Hilfsmittel zur Verfügung, mit denen Sie Ihr Spielverhalten aktiv steuern können. Wir empfehlen jedem Spieler, diese Limits vor dem ersten Spiel festzulegen.

Einzahlungslimits

Legen Sie fest, wie viel Geld Sie maximal pro Tag, Woche oder Monat einzahlen können. In Deutschland gilt gesetzlich ein anbieterübergreifendes monatliches Einzahlungslimit (in der Regel maximal 1.000 €), um Sie vor hohen Verlusten zu schützen. Sie können dieses Limit in Ihrem Konto jedoch jederzeit weiter senken. Eine Senkung greift sofort, eine Erhöhung erst nach einer Wartefrist von 7 Tagen.

Einsatz- und Verlustlimits

Neben der Einzahlung können Sie begrenzen, wie viel Sie pro Sitzung setzen oder verlieren dürfen. Ist das Limit erreicht, können Sie nicht weiterspielen.

Sitzungszeitlimits (Time-Out)

Verlieren Sie beim Spielen das Zeitgefühl? Setzen Sie sich ein Zeitlimit. Nach Ablauf der Zeit werden Sie automatisch ausgeloggt.

Reality Check

In regelmäßigen Abständen (mindestens jede Stunde) wird das Spiel unterbrochen. Ein Pop-up informiert Sie über die verstrichene Zeit sowie über Ihre Gewinne und Verluste in dieser Sitzung. Sie müssen diese Meldung aktiv bestätigen, bevor Sie weiterspielen können. Dies durchbricht den "Tunnelblick".

Transaktionshistorie

Sie haben jederzeit vollen Einblick in Ihre Ein- und Auszahlungen sowie Ihre Spielhistorie. Nutzen Sie diese Funktion, um den Überblick über Ihre Ausgaben zu behalten.

Strategien für sicheres Spielen: Verhaltenstipps

Verantwortungsvolles Spielen ist eine Haltung. Folgende Grundregeln helfen Ihnen dabei, das Spiel als das zu behalten, was es sein soll: eine Freizeitbeschäftigung.

  1. Budgetplanung ist Pflicht: Bestimmen Sie einen festen Betrag für das Spielen, dessen Verlust Sie sich problemlos leisten können. Geld für Miete, Strom, Versicherungen oder den täglichen Bedarf ist tabu.
  2. Keine Kredite: Leihen Sie sich niemals Geld, um zu spielen. Spielen auf Pump ist der schnellste Weg in die Überschuldung.
  3. Zeitmanagement: Setzen Sie sich nicht nur ein Geld-, sondern auch ein Zeitlimit. Stellen Sie sich notfalls einen Wecker.
  4. Klarer Kopf: Spielen Sie niemals unter dem Einfluss von Alkohol, Drogen oder starken Medikamenten. Diese Substanzen beeinträchtigen Ihr Urteilsvermögen und erhöhen die Risikobereitschaft.
  5. Keine Stimmungsaufhellung: Spielen Sie nicht, wenn Sie gestresst, depressiv oder wütend sind. Das Risiko, unüberlegte Entscheidungen zu treffen, ist in emotionalen Ausnahmesituationen deutlich höher.
  6. Pausen machen: Legen Sie regelmäßige Pausen ein. Gehen Sie an die frische Luft oder beschäftigen Sie sich mit etwas anderem, um Abstand zu gewinnen.
  7. Gewinne sind Bonus, kein Einkommen: Rechnen Sie fest mit Verlusten. Gewinne sind Zufallsprodukte und nicht planbar. Versuchen Sie niemals, das Spielen als Einnahmequelle zu betrachten.
  8. Keine Verlustjagd: Wenn Sie Geld verloren haben, versuchen Sie nicht, es mit höheren Einsätzen zurückzugewinnen. Akzeptieren Sie den Verlust als Preis für die Unterhaltung.

Für Angehörige und Freunde

Spielsucht betrifft nicht nur den Spieler, sondern das gesamte soziale Umfeld. Oft bemerken Partner, Eltern oder Freunde Veränderungen im Verhalten, bevor der Betroffene selbst das Problem einsieht.

Woran erkennen Sie ein Problem bei anderen?

Wie können Sie helfen?

  1. Sprechen Sie es an: Suchen Sie das Gespräch in einer ruhigen Minute, nicht während eines Streits. Schildern Sie Ihre Beobachtungen (Ich-Botschaften) ohne Vorwürfe.
  2. Keine finanzielle Hilfe: Es klingt hart, aber es ist essenziell: Übernehmen Sie keine Schulden und leihen Sie kein Geld. Dies würde das Suchtverhalten nur verlängern ("Co-Abhängigkeit"). Der Spieler muss die Konsequenzen seines Handelns spüren.
  3. Schützen Sie sich selbst: Lassen Sie sich nicht in den Strudel mit hinabziehen. Sichern Sie Ihre eigenen Konten.
  4. Holen Sie sich Unterstützung: Es gibt spezielle Beratungsangebote für Angehörige von Spielsüchtigen. Nutzen Sie diese, um zu lernen, wie Sie konstruktiv mit der Situation umgehen.

Jugendschutz: Kein Spiel unter 18

Glücksspiel ist für Minderjährige gesetzlich verboten. Wir setzen dieses Verbot ohne Ausnahme durch.

Rechtlicher Rahmen: Der Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV 2021)

Seit dem 1. Juli 2021 gilt in Deutschland der neue Glücksspielstaatsvertrag. Dieser reguliert den Markt streng und stellt den Spielerschutz über wirtschaftliche Interessen. Als lizenzierter Anbieter operieren wir auf Basis dieser gesetzlichen Grundlage.

Das bedeutet für Sie:

Wir unterstützen diese Regulierung vollumfänglich, da sie einen sicheren Rahmen für alle Beteiligten schafft.

Wichtiger Hinweis:
Glücksspiel kann süchtig machen. Informationen und Hilfe unter bzga.de und check-dein-spiel.de. Teilnahme ab 18 Jahren.

Nehmen Sie die Warnsignale ernst. Ihre Gesundheit und Ihr Wohlergehen stehen an erster Stelle. Wenn der Spaß aufhört, hören Sie auf. Wir unterstützen Sie dabei.